Seit seiner Einführung hat GA4 viel Kritik erfahren. Viele Teams kämpfen mit verwirrenden Berichten, fehlenden Daten oder Erkenntnissen, die nicht mit der Geschäftsrealität übereinstimmen. Doch in den meisten Fällen ist GA4 nicht das Problem.
Das eigentliche Problem ist die Messstrategie – oder das Fehlen einer solchen.
GA4 ist ereignisbasiert, flexibel und leistungsstark, setzt aber voraus, dass Sie klar definiert haben, was wichtig ist. Ohne einen Messplan, der Geschäftsziele mit Ereignissen, Conversions und Parametern verknüpft, wird GA4 zu einer Sammlung unzusammenhängender Signale.
Ein weiterer häufiger Fehler ist die Replikation von Universal Analytics-Setups, anstatt die Messung neu zu gestalten, um das tatsächliche Nutzerverhalten heute – über Geräte, Plattformen und Journeys hinweg – abzubilden.


Ein gut implementiertes GA4-Setup beginnt mit klaren KPIs, konsistenten Namenskonventionen und abgestimmten Conversions über Analytics-, Anzeigenplattformen und CRM-Systeme hinweg. Es priorisiert Qualität über Quantität und konzentriert sich auf Journeys, nicht auf Seitenaufrufe.
Wenn GA4 mit Bedacht implementiert wird, wird es zu einem strategischen Vorteil – nicht nur zu einem weiteren Reporting-Tool. Der Schlüssel sind nicht mehr Ereignisse. Es sind bessere Fragen.


